Wer nicht fragt, der nicht gewinnt...Weitschweifige Reden über den Untersuchungsgegenstand akzeptierte schon Sokrates nicht. Er bestand auf einer direkten Beantwortung seiner Frage. Nicht, dass wir das Gespräch scheuen. Aber einige typischen Fragen werden immer wieder gestellt. Die häufigsten Fragen und Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt. |
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Wie geht SheetMetalWorks mit Übergangsflächen und Freiformen um? Beim Abwickeln von Übergangsstücken, wie "Rund-auf-Eckig", "Kegel", "Hosenrohr", interpretiert SPI SheetMetalWorks das Teil wie ein gekantetes Blechteil. Die Anzahl der Kantungen legt der Konstrukteur fest.
Vorteil: Die Abwicklung eines versetzten Kegels entspricht also der Abwicklung des realen, gekanteten Blechkörpers. Das Modell und die Zeichnung bleiben dabei übersichtlich, da dort die Facetten nicht dargestellt werden. Es können auch Freiformflächen abgewickelt werden. In der Abwicklung werden außer Biegelinien auch die Biegezonen und Kantlinien dargestellt. Das Vereinigen von Biegelinien ist ebenfalls möglich. Vorhandene Freistellungswerkzeuge für die Abwicklung sind erweiterbar. Die Abwicklung kann um eine Werkzeugliste ergänzt werden. Die Positionierung von Körnerpunkten auf Biegelinien ist möglich. NC-gerechte Innenkonturen der verwendeten Werkzeuge werden transferiert. Linientypen, deren Farben und Layer lassen sich für NC-Programme anpassen. Kantlinien werden bemaßt. Die Abwicklung (optional obere und untere Abwicklung) erfolgt wahlweise in die bestehende Zeichnung oder in ein Teildokument. Die Daten sind NC-gerecht aufbereitet und stehen für die Übergabe an gängige NC Systeme bereit. Wie bewerkstelligt SPI SheetMetalWorks das Abwickeln von Übergängen?
Bei der Herstellung von Übergangsteilen werden zwei Konturen miteinander verbunden, zum Beispiel zwei Kreise mit unterschiedlichen Durchmessern. Die Konstruktion eines solchen Übergangs wird über die Funktion "Lofting" realisiert. Übergangsflächen werden als Freiformflächen dargestellt.
In der Praxis werden solche Teile entweder durch Rundwalzen oder durch mehrfaches Kanten gefertigt. Zur Steuerung der Maschinen werden im zweiten Fall Informationen über die Kantlinien benötigt. SPI SheetMetalWorks kann über die reine Geometrie hinaus auch die für das Biegen notwendigen Kantlinien berechnen, ohne dass dazu das 3D-Modell verändert werden muss. Bei der Berechnung des Zuschnitts berücksichtigt SPI die entstehenden Kantwinkel und auch die Biegeradien. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das 3D Modell bleibt geometrisch und in Bezug auf die Featureanzahl einfach. Modelle können komplett parametrisch aufgebaut werden und bleiben leicht änderbar. Da die Facetten nicht im Modell aufgebaut werden, können keine Probleme durch in Ecken zusammenlaufende Kantungen entstehen. Die Anzahl der Facetten kann jederzeit nachträglich verändert werden ohne die Modellgeometrie zu tangieren. Das Modell kann problemlos im Baugruppenkontext modifiziert werden. Nach der Konstruktion eines Übergangsteils sind lediglich die notwendigen Abwicklungsparameter einzustellen. SPI erzeugt den Zuschnitt mit allen Biegelinien, optional mit Biegelinientabelle sowie Zusatzinformationen für die Biegemaschinen. Über die Facettenattribute kann für jede einzelne Fläche individuell die Anzahl der Kantungen anwenderseitig gesteuert werden. Nach der Abwicklung können die intern berechneten Facetten mit dem Befehl "Abwicklungsfacetten" am 3D Modell eingeblendet werden. Wozu gibt es die Materialverwaltung?
SPI SheetMetalWorks besitzt eine Materialverwaltung, die zentral die verwendeten Materialien mit den zugehörigen Verkürzungsdaten enthält. Die Abhängigkeit von Blechdicken, Materialarten, Fertigungsradien und Biegewerkzeugen bzw. Maschinen werden dort zentral gepflegt und stehen an jedem Arbeitsplatz zur Verfügung. In der SPI-Materialverwaltung werden die blechtechnologisch relevanten Daten geführt. Das Anheften von Materialdaten an importierte Modelle (DWG, SAT, IGES) ist möglich. Der Import erfolgt mit automatischer Erkennung der Blechdicke.
Kann ich auch GEO Daten für TruTops Laser und TruTops Punch direkt mit der Abwicklung erzeugen und die Abwicklungsgeometrie direkt zum Stanzen, Lasern und Biegen exportieren?
SPI SheetMetalWorks ermöglicht das direkte Exportieren der Abwicklungsgeometrie aus SolidWorks in das TruTops-GEO-Dateiformat. Anders als beim Transfer im DXF-Format können erzeugte GEO-Dateien direkt in TruTops Laser (ToPs 100) und TruTops Punch (ToPs 300) geladen werden. Eine zeitaufwändige Umwandlung mit Hilfe des Zeichnungseditors entfällt! Für die Biegesimulation TruTops Bend
(ToPs 600) sind alle Informationen (Biegeradien, Biegefaktoren) enthalten und somit sofort in TruTops Bend verfügbar. Auch für die Weiterbearbeitung mit Biegemaschinensteuerungen von Delem und Cybelec liefert die Abwicklung die benötigten Zusatzinformationen. Nutzen Sie die Geometrie in beliebigen anderen NC-Programmiersystemen. (Erkundigen Sie sich bitte nach unserem Produkt SPI TruTops Interface.) Gibt es andere Schnittstellen Module als das TruTops Interface? Ja, seit Version 2012 ist auch das SPI WiCAM Interface verfügbar. Das Modul SPI WiCAM Interface ermöglicht das direkte Exportieren der Abwicklungsgeometrie in eine XML-Datei, die anschließend von der Software PN 4000 der Firma WiCAM genutzt werden kann. Mit dieser Schnittstelle bietet SPI SheetMetalWorks eine Möglichkeit, die Daten aus der Abwicklung direkt für die CAM-Programmierung mittels PN4000 zu verwenden, indem es geometrie- und fertigungsspezifische Daten der Abwicklung zur Verfügung stellt. Um eine XML-Datei zu erzeugen, benutzen Sie einfach das Kommando Abwicklung erzeugen und wählen das Abwicklungsziel Erzeuge WiCAM-Datei aus. Das Modul muss installiert sein. Wie geht SPI SheetMetalWorks mit importierten Daten um?
Die im weiteren Text gezeigten Stärken beim Abwickeln von Blechteilen gelten insbesondere auch bei der Nutzung von Daten, die aus anderen CAD-Systemen importiert wurden - eine Situation, die für Blechfertiger alltäglich ist. In solchen Fällen erweist sich die Möglichkeit, mit virtuellen Schlitzen und Attributen zu arbeiten als besonders schnell und zuverlässig. Ungenauigkeiten im Bereich von Kanten und Ecken fallen dann nicht ins Gewicht. Importierte Daten weisen häufig Ungenauigkeiten oder mathematisch ungünstige Darstellungen der Geometrie auf. SPI-SheetMetalWorks kompensiert dies durch verschiedene Toleranzoptionen. Per Dialog lassen sich die Bereiche, in denen idealisiert wird, einstellen: Ungenauigkeiten in der Blechdicke werden dann toleriert respektive korrigiert. Die Parallelität von Ober- und Unterseite kann Ungenauigkeiten aufweisen. Der Winkel unter dem angrenzende Flächen als tangential erkannt werden, kann gesteuert werden. In der Abwicklung können komplexe Kurven in vorgegebenen Grenzen als gerade oder kreisförmig behandelt werden.
Was versteht SPI unter "fertigunggerechter Abwicklung"?
SPI SheetMetalWorks liefert eine Abwicklung, welche für die Weiterbearbeitung in NC- Systemen für das Biegen und für den Zuschnitt optimiert ist. Jedes in SolidWorks konstruierte Blechteil kann abgewickelt werden, darüber hinaus eine breite Palette von importierten und ggf. ungenau konstruierten Blechteilen. Ein ausführliches Abwicklungsprotokoll mit grafischen Hinweisen auf eventuell aufgetretene Fehlerstellen erleichtert die Fehlersuche.
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